Vorsorge für Unfälle

Unfälle zu vermeiden hat die höchste Priorität. Doch sollte es dennoch einmal zu einem Unfall kommen, ist es wichtig, dass Betriebe und Angestellte abgesichert sind.

Über die gesetzliche Unfallversicherung, die Berufsgenossenschaft Energie, Textil, Elektro und Medienerzeugnisse (BG ETEM), werden die Unternehmer unserer Industrie von der Haftung für die gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gegenüber ihren Mitarbeitern freigestellt. Gleichzeitig ist es das erklärte Ziel der Berufsgenossenschaft, die Unternehmen zu besichtigen und gemeinsam mit den Unternehmen Konzepte zur Prävention von Unfällen zu entwickeln. Der HPV arbeitet aktiv in den verschiedenen Gremien der Selbstverwaltung der Berufsgenossenschaft mit. An der Spitze der Berufsgenossenschaft stehen die beiden Selbstverwaltungsorgane Vertreterversammlung und Vorstand, die Ihre Aufgaben auf verschiedene Ausschüsse verteilt haben. Die Gremien werden je zur Hälfte aus ehrenamtlichen Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber gebildet.

Vertreterversammlung und Vorstand treffen gemeinsam mit der Geschäftsführung der BG ETEM die wichtigen Entscheidungen, zum Beispiel über die Satzung, den Gefahrtarif oder Unfallverhütungsvorschriften. Dabei bringen die Mitglieder der Selbstverwaltung ihre Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis ein und geben so wichtige Impulse für die Arbeit der Berufsgenossenschaft. Im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Satzung trifft die Selbstverwaltung ihre Entscheidungen in eigener Verantwortung. Dabei unterliegt sie der Aufsicht des Staates.

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