Aktuelle Tarifrunde

"Für Sicherheit und Zukunft - Gemeinsam erfolgreich“: Die Arbeitgeber der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie möchten den seit 2010 erfolgreich beschrittenen gemeinsamen tarifpolitischen Erfolgskurs auch im Tarifjahr 2016 in einer sicheren und zukunftsfähigen Branche fortsetzen.

Aktuelle Informationen zum Tarifjahr 2016/2017

An dieser Stelle werden wir in den kommenden Monaten in regelmäßigen Abständen Aushänge für die Mitarbeiter in den Unternehmen veröffentlichen.

10.01.2017
HPV Pressemitteilung zum Tarifabschluss am 10. Januar 2017

HPV Pressemitteilung zum Tarifabschluss am 10. Januar 2017

HPV und ver.di einigen sich auf neuen Tarifvertrag in der Papier- und Kunststoffverarbeitung: Arbeitgeber gehen an Belastungsgrenze – Abschluss dennoch Erfolg für Betriebe und Beschäftigte

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Berlin, 10.01.17 - Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft ver.di haben sich in der vierten Runde nach 13-stündigen Gesprächen in Berlin in der Nacht zum Dienstag auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.

Ab dem 1. Januar 2017 werden die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen der Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie um 2,1 Prozent erhöht; ab 1. April 2018 steigt der Lohn ebenfalls um 2,1 Prozent. Die Einigung sieht eine 24-monatige Laufzeit vor. Der Abschluss gilt vorbehaltlich der schriftlichen Zustimmung der Tarifvertragsparteien bis zum 31. Oktober 2018.

Jürgen Peschel, Verhandlungsführer des HPV, bewertet den Abschluss in Anbetracht der aktuell schwierigen Branchen-Situation als gerade noch vertretbar: „Unser Ziel war es, nach zwei Abschlüssen mit hohen Reallohnsteigerungen, den Unternehmen bessere Handlungsspielräume für Investitionen und gleichzeitig mehr Planungssicherheit zu verschaffen; dies ist mit der heutigen Einigung erreicht worden, auch wenn wir dafür an die Belastungsgrenze gehen mussten. Auch die Belegschaften profitieren von den Lohnerhöhungen. Bei einer weiterhin als mäßig prognostizierten Teuerungsrate sorgen die Entgelterhöhungen mit der aktuellen Einigung und den vergangenen Abschlüssen weiterhin für mehr Geld im Portemonnaie.“ Der Tarifabschluss liegt deutlich unter ver.dis ursprünglicher Forderung nach 5,0 Prozent mit einer Laufzeit von lediglich zwölf Monaten. Dafür hatte die Gewerkschaft drei Verhandlungsrunden lang geworben und zu zahlreichen Warnstreiks aufgerufen.

Kontakt: Stefan Rössing Hauptgeschäftsführer des HPV Telefon: 030 / 24 78 183-10 E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel Geschäftsführung 74z Consult Telefon: 0151 / 23 45 32 62 E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).


09.01.2017
Aushang Nr. 9: Fairer Abschluss für Beschäftigte und Betriebe

Aushang Nr. 9: Fairer Abschluss für Beschäftigte und Betriebe

Aushang Nr. 9: Fairer Abschluss für Beschäftigte und Betriebe

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Mit unserem neunten Aushang "Fairer Abschluss für Beschäftigte und Betriebe" wird der Tarifabschluss vom 10. Januar 2016 mit deutlichen Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmer unserer Branche dargestellt. Der Abschluss bietet ein klares Lohnplus, mehr Investitionsspielräume ud eine bessere Planungssicherheit für unsere Unternehmen.


05.01.2017
HPV Pressemitteilung zur vierten Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung am 9. Januar 2017

HPV Pressemitteilung zur vierten Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung am 9. Januar 2017

Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung: Jetzt muss sich auch ver.di endlich bewegen

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Berlin, 5.01.17. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft ver.di setzen am 9. Januar 2017 mit der vierten Runde ihre Tarifverhandlungen in Berlin fort. Der HPV erwartet von der Gewerkschaft, dass sie endlich ihre Blockadehaltung der vergangenen Runden aufgibt und auf die Arbeitgeber zugeht.

Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, kritisiert, dass ver.di immer noch an dem Ziel einer Lohnerhöhung von 5 Prozent und einer Laufzeit von 12 Monaten festhält: „Wir haben uns in der letzten Runde bewegt und unser Angebot abermals modifiziert. Unser verbessertes Angebot sieht 1,8 Prozent mehr Lohn für 18 Monate ab dem 1.1.2017 vor; in einem zweiten Schritt soll es eine weitere Entgelterhöhung von 1,5 Prozent für 13 Monate geben. Damit bewegen wir uns in einem Rahmen, der sich für viele Teilbereiche der Branche bereits an der äußeren Grenze bewegt. Die Tarifpartner führen branchenspezifische Verhandlungen, die sich ausschließlich an den Gegebenheiten unserer Branche orientieren sollten und nicht an der allgemeinen, gesamtwirtschaftlichen Lage. Daher erwarten wir von ver.di einen realistischen Blick auf die Situation in der Papier- und Kunststoffverarbeitung. Nur so kommen wir zu einem fairen Abschluss".

Eine Einigung hält Peschel trotz der bisherigen starren Position am 9. Januar für möglich: „Für viele Mitarbeiter sind unsere Argumente plausibel – das haben meine Kollegen und ich in zahlreichen persönlichen Gesprächen mit den Beschäftigten erfahren. Die Belegschaften profitieren auch weiterhin von den kräftigen Reallohnsteigerungen der letzten Jahre; jetzt kommt es ihnen neben einer klaren Lohn- vor allem auch auf eine sichere Zukunftsperspektive an. Diese kann es jedoch nur geben, wenn der Tarifabschluss die schwierige wirtschaftliche Situation in weiten Teilen unserer Branche berücksichtigt“, so der HPV-Verhandlungsführer.

Die vierte Verhandlungsrunde zwischen HPV und ver.di beginnt am 9. Januar 2017 um 15.00 Uhr im NH COLLECTION Hotel, Friedrichstraße 95, 10117 Berlin. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt: Stefan Rössing Hauptgeschäftsführer des HPV Telefon: 030 / 24 78 183-10 E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel Geschäftsführung 74z Consult Telefon: 0151 / 23 45 32 62 E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).


04.01.2017
Der achte Aushang

Der achte Aushang

Ein faires Plus für eine sichere Zukunft

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zeigt nochmals deutlich, dass das Angebot der Arbeitgeber auf stabile Arbeitsverhältnisse und auf Sicherheit und Zukunft in der Papier- und Kunststoffverarbeitung setzt.


22.12.2016
HPV Pressemitteilung zur dritten Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung am 21. Dezember 2016

HPV Pressemitteilung zur dritten Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung am 21. Dezember 2016

"Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung ohne Einigung vertagt: ver.di muss Blockadehaltung aufgeben"

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Berlin, 22.12.16. Die dritte Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung am 21. Dezember 2016 in Berlin endete nach rund acht Stunden ohne Einigung. Intensive Gespräche haben zu keiner großen Annäherung der Tarifpartner geführt. Die Erwartung der Gewerkschaft von mindestens 0,2 Prozent Lohnerhöhung pro Laufzeitmonat liegt weit über dem Lohnniveau, das die Betriebe in der aktuellen Branchensituation verkraften würden, kritisierte der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V.

Der HPV hat die ver.di-Vorstellung zurückgewiesen und ein verbessertes Angebot unterbreitet: 1,8 Prozent mehr Lohn für 18 Monate ab dem 1.1.2017 und in einem zweiten Schritt 1,5 Prozent für weitere 13 Monate.

„In persönlichen Gesprächen zeigen viele Beschäftigte im Hinblick auf die kräftigen Reallohnsteigerungen der vergangenen Jahre und der schwierigen Situation der Branche Verständnis für die Notwendigkeit moderater Entgelterhöhungen“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Wir streben mit dem Abschluss eine wichtige Weichenstellung an: Mehr Sicherheit für die Arbeitsplätze und mehr Spielraum für Investitionen in die Zukunft. Diesem Ziel steht das Angebot der Gewerkschaft entgegen; ver.di muss seine Blockadehaltung aufgeben.“

Die Verhandlungen werden am 9. Januar 2017 mit der vierten Runde in Berlin fortgesetzt.

Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt: Stefan Rössing Hauptgeschäftsführer des HPV Telefon: 030 / 24 78 183-10 E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel Geschäftsführung 74z Consult Telefon: 0151 / 23 45 32 62 E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

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